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Am 07.06.2017 wird Karin Kestner für ihre Verdienste zur Integration von gehörlosen Menschen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Marion Nistor hat den Vorstand des Bundeselternverbandes vertreten und unsere Gratulation und Anerkennung für diese verdiente Auszeichnung überbracht. Karin Kestner hat sich über das Erinnerungs- und Dankesbuch mit den vielen Einträgen der Familien sehr gefreut.

Manual TESYA deaf

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

nach 3 Jahren haben wir Ende März das Projekt „TESYA Deaf Antigewalttraining“ abgeschlossen.
Ausführliche Informationen zum Projekt findet ihr auf der Website unter
gehoerlosekinder.de/projekte/tesya-deaf/.

Projekte haben es leider an sich, dass sie irgendwann einmal zu Ende sind.
Aber wir sind um Nachhaltigkeit bemüht und hoffen, dass das TESYA deaf Training
weiter „in die Welt hinausgetragen wird“ .

Es gibt eine Gruppe von DGS kompetenten Trainer_innen, die die Qualifizierung abgeschlossen haben. Sie können über das Training informieren und selbst Trainings anbieten.
Erreichbar sind sie über unseren Kooperationspartner, das ifgg in Berlin ( Institut für genderreflektierte Gewaltprävention)

Wir haben ein Manual „Das TESYA Deaf Antigewalttraining“ erstellt.
Das Manual ist in Form eines Karteikastens aufgebaut. Es beschreibt und erklärt das Konzept und die Basis (den systemisch-lösungsorientierten Ansatz) des TESYA deaf Antigewalttrainings. Es werden die einzelnen Bausteine des Trainings mit konkreten Übungen vorgestellt.

Das Manual steht als Download kostenlos zur Verfügung.

Wer unsere Arbeit finanziell unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf folgendes Konto tun:

Bundeselternverband gehörloser Kinder e.V.
IBAN: DE50 1203 0000 1020 2258 33
BIC  BYLADEM1001

Vielen Dank,
Katja Belz

Peter Donath ist am 26.Mai gestorben.

Er war von 1979 bis 1991 der erste Vorsitzende unseres Verbandes, der
damals noch Arbeitsgemeinschaft der Elternvertreter deutscher Taubstummenanstalten und Gehörlosenschulen e.V. hieß.

Schon damals hat er sich für die Verwendung der Gebärdensprache in der Förderung gehörloser Kinder eingesetzt,
den Dialog mit den Gehörlosenschulen gesucht und die ersten Schritte zur bundesweiten Vernetzung der Eltern getan.

2013, zum 50 jährigen Jubiläum des Verbandes, war er ein letztes Mal auf unserer Familientagung in Blossin und konnte einen bleibenden Eindruck mit nachhause nehmen, wie bunt und vielfältig sich der Verband entwickelt hat. In den letzten Jahren konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr reisen, blieb unserem Verband aber weiterhin verbunden.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

Der Vorstand

Berlin – Der Sandmann bekommt bei seinen Reisen durchs Traumland künftig „Gebärdensprachdolmetscher“ (= eher hörgeschädigte Kinder und Jugendliche als DGS-Darsteller/innen) zur Seite. Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am Donnerstag mitteilte, übersetzen gehörlose Kinder und Jugendliche den Sandmann ab dem 3. April in Gebärde. Sie würden immer dann eingeblendet, wenn die Geschichte es erfordere. Die Videos seien täglich über das Internet zu sehen. In den meisten Fällen könnten auch Untertitel zugeschaltet werden.

Der RBB wolle die barrierefreien Angebote weiter ausbauen, sagte Intendantin Patricia Schlesinger. „Der Sandmann mit seinen zahlreichen Fans geht mit gutem Beispiel voran: Er baut eine Brücke zwischen den Welten Hörender und nicht Hörender.” (Berliner Zeitung)