Berichte

Geschrieben von Thomas Fehling

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Johanna

Unsere Johanna kam im März 2003 im Geburtshaus zur Welt. Nach einer ganz normalen Schwangerschaft und Geburt stellten wir völlig überrascht fest, dass Johanna mehrere Fehlbildungen hatte. Nach den ersten Untersuchungen in Darmstadt und Mannheim gab es folgenden Befund: Johanna hatte einen unregelmäßig geformten Kopf, Hautan-hängsel im Gesicht und in der Nase, Augenlidfehlbildungen am linken Auge, Fehlbildungen am rechten Ohr, eine verkrümmte Wirbelsäule mit Wirbel-körperfehlbildungen, im linken Daumen gab es keine Knochen, die linke Niere fehlte und der After war nicht angelegt. Die Diagnose war Goldenhar-Syndrom. (mehr …)

Ein Bericht von Martina Köninger über eine „Haushaltshilfe mit Gebärdensprachkompetenz“, gehalten auf unserer Arbeitstagung 2005 in Königs Wusterhausen bei Berlin.

Martina Köninger

Martina Köninger

Als unser Sohn ungefähr ein Jahr alt war bekamen wir die Diagnose einer relativ seltenen Hörschädigung. „Auditorische Neuropathie / Peri-synaptische Audiopathie“ d.h. alle Innenohrmessungen (OAE) die wegen der Zwillingsfrühgeburt und anschließenden Krankengeschichte schon im Säuglingsalter durchgeführt wurden, waren und sind bis heute völlig in Ordnung bei einer allerdings sehr auffälligen BERA (Gehirnstrommessung) mit an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit. (mehr …)

Anonymer Bericht einer Mutter, die bei CI-Beratungen keine
guten Erfahrungen gemacht hat.

Ich bin selbst gehörlos und habe ich zwei wunderbare gehörlose Söhne. Als ich mein ersten Sohn in der Klinik zur Welt gebracht habe und bei der U2 wurde schon verdächtigt, daß mein Sohn nichts hört, wie ich es selbst schon erwartet habe. Da meine Eltern und Schwiegereltern auch gehörlos sind. Und danach wurde Hörscreening gemacht – kein OAE abgeleitet. Diesem Tag soll ich eigentlich mit meinen Sohn aus dem Krankenhaus entlassen. Doch hielten die Ärzte mich in Klinik fest, da wir nicht entlassen dürfen, aufgrund mein Sohn muß noch in nächsten Tag Bera-Hörtest gemacht werden. (mehr …)

Abschlußbericht des Modellprojektes an der Friedrich-List-Schule in Frankfurt/Nied in Frankfurt am Main

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Das Modellprojekt „Gehörlose Kinder mit Gebärdensprach Dolmetscherinnen“ an der an der Friedrich-List-Schule in Frankfurt/Nied endete nach sechsjähriger Laufzeit zum Schuljahresende 2003/2004.
Im Schuljahr 2003/04 besuchten 20 Kinder die Klasse 4a, davon zwei gehörlos (gl). Björn und Luis haben vier Jahre an diesem Projekt teil-genommen und sehr viel vom Unterricht dort profitiert. Zum Ende des vorigen Schuljahres waren zwei andere gl Kinder aus-geschieden, wodurch das Projekt leider etwas Schwung verlor. (mehr …)