Über uns

DGS Button



„Eltern beginnen immer am gleichen Punkt

und alle müssen ganz persönlich denselben mühsamen Weg gehen. Sie gilt es aus
gemeinsamer Verantwortung zu begleiten,
da mit uns auch jemand gegangen ist.“

 Peter Donath, Ehrenvorsitzender BGK


Wir verstehen uns als Dachverband für alle Eltern von Kindern mit Gehörlosigkeit, Resthörigkeit und Schwerhörigkeit. Seit dem Gründungsjahr 1963 setzen wir uns für die Belange dieser Kinder ein und unterstützen Eltern in vielfacher Hinsicht.

Beratung „Eltern beraten Eltern“

Ärzte, Frühförderstellen und Audiologen beraten gemäß ihrer fachlichen Qualifikation. Wir beraten auf dem Hintergrund unserer eigenen Erfahrungen – denn wir alle sind Eltern von Kindern mit Gehörlosigkeit und Schwerhörigkeit oder Cochlea-Implant (CI). Dadurch eröffnen wir Eltern von Kindern mit Hörschädigung mehr und andere Perspektiven.

Seit dem 1.1.2015 betreiben wir unsere eigene unabhängige Beratungsstelle. Kompetente Eltern und Expertinnen stehen Eltern bundesweit über Telefon, Skype oder Mail zur Verfügung, um Fragen zu klären, Ideen zu entwickeln und Schwierigkeiten zu lösen. Wir bieten Ansprechpartnerinnen zu verschiedenen Themen wie Frühförderung, Familie, Geschwister, Gebärdensprachkurse für kleine Kinder und Eltern, Konflikte meistern, CI-Versorgung, Beschulung in Förder- und Regelschulen, Anträge stellen und Unterstützung finden.

Die Diagnose „hörgeschädigt“ darf nicht nur aus medizinischer Sicht betrachtet werden. Wir möchten allen betroffenen Eltern die Möglichkeit bieten, ohne Zeitdruck die unterschiedlichsten Lebenswege kennen zu lernen – nur so können sie für sich selbst den richtigen Weg finden.

Information: Unser Ziel ist, die bestmögliche Lebensqualität und Förderung „unserer” Kinder zu erreichen. Der wichtigste Schritt in diese Richtung ist der schnellstmögliche Aufbau einer altersgemäßen Kommunikation.
Dazu gehört nicht nur die Versorgung mit technischen Hilfen, eine gute Hörresteförderung und Lautspracherziehung. Unsere Erfahrung zeigt, wie wichtig der Gebrauch von Gebärdensprache für die weitgehend ungestörte soziale und kognitive Entwicklung der Kinder ist.

Unserer Erfahrung nach sichert eine bilinguale Förderung in Deutsch (Schrift- und Lautsprache) und Deutscher Gebärdensprache von Anfang an eine weitgehend ungestörte soziale und kognitive Entwicklung von Kindern mit Hörschädigung. Dazu empfehlen wir eine optimale Versorgung mit Hörgeräten.

Vernetzung: Wir ermöglichen den Kontakt zu anderen betroffenen Eltern. Und was ganz wichtig ist: auch den Kontakt zu Erwachsenen mit einer Hörschädigung.

Aber auch wir sind vernetzt: Mit der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Hörgeschädigten Selbsthilfe und Fachverbände e.V., mitdem Paritätischen Wohlfahrtsverband und mit dem europäischen Elternverband FEPEDA.
Auf verschiedenen Ebenen arbeiten wir zusammen mit dem Deutschen Gehörlosenbund und den Landesverbänden der Gehörlosen. Außerdem nehmen wir regelmäßig an den Tagungen des Deutschen Fachverbandes für Gehörlosen- und Schwerhörigen pädagogik (DFGS) teil, um auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen und um Kontakte zu Lehrern und Schulleitern zu intensivieren.

Ziele: Gemeinsam haben wir viel erreicht. Gemeinsam wollen wir noch viel mehr erreichen. Dazu gehört z.B. die Einführung des Unterrichtsfaches Deutsche Gebärdensprache (DGS) als Pflichtfach in Schulen für Hören und Kommunikation, DGS als Unterrichtssprache für Kinder mit Gehörlosigkeit an Förderschulen, DGS als Unterrichtssprache für Kinder mit Gehörlosigkeit an Allgemeinen Schulen
und deshalb auch als prüfungsrelevantes Fach in der Ausbildung aller Hörgeschädigtenpädagogen in Deutschland.