Juraforum: Lehrer an Schule für Hörgeschädigte beherrschen keine Gebärdensprache

Chemnitz (jur). Wenn das Land bei der Qualifikation der Lehrkräfte an Förderschulen spart, können die Kosten bei den Kommunen landen. Das zeigt ein am Donnerstag, 5. April 2018, bekanntgegebener Eilbeschluss des Sächsischen Landessozialgerichts (LSG) in Chemnitz (Az.: L 8 SO 123/17 B ER). Danach muss die Sozialhilfe einer Schülerin die Kosten eines Gebärdendolmetschers bezahlen, weil ihre Förderschule „nicht in der Lage ist, eine behindertengerechte Beschulung zu gewährleisten“.