Presse

Dresden, 05.01.2019. Unter dem Motto „(Bilinguale) Bildung für unsere Kinder. Wie läuft´s?“ trafen sich Familien aus Sachsen zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch. Das Netzwerk Bilingualerleben mit Gebärdensprache  – auch Initiator der  Petition „Gebärdensprache umsetzen“ – lud gleichermaßen hörende wie gehörlose Eltern ein. Mittels Gebärdensprachdolmetscherinnen gelangen tiefe Gespräche und berührender Austausch. Viele der Eltern haben große Schwierigkeiten Gebärdensprachangebote für sich und ihre Kinder zu erhalten. Eine dramatische Erkenntnis der Runde: Wenn Lippenlesen maximal 30 % Verständnisgewinn bringt – dann wird gehörlosen Kindern nach wie vor 70 % Bildung vorenthalten.

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Jugendstück „Auerhaus“ in Gebärdensprache: Die Vorstellung am 29. Januar in der Casa des Schauspiel Essen wird simultan übersetzt

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie die Presse-Info, dass die Aufführung des Jugendstückes „Auerhaus“ am Dienstag, dem 29. Januar 2019 ab 19 Uhr in der Casa des Schauspiel Essen für hörendes und gehörloses Publikum in Gebärdensprache übersetzt wird.

Bei der Fachtagung „Cochlea Implantat – Realitäten ohne Zwang“ am 28. November 2018 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales begrüßte Vanessa Ahuja, die Abteilungsleiterin V der Abteilung für Belange behinderter Menschen, Prävention und Rehabilitation, Soziale Entschädigung und Sozialhilfe, über 110 Teilnehmer/-innen und betonte die große Bedeutung des Themas, nicht zuletzt aufgrund des aktuellen Falles in Goslar, aber auch aufgrund allgemeiner Tendenzen in der heutigen Gesellschaft. In Goslar verhandelt derzeit das Familien-gericht die Klage des Klinikums Braunschweig gegen die Eltern eines gehörlosen Kindes, die sich gegen eine empfohlene CI-Operation bei ihrem Kind entschieden haben.