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Ich betreibe seit über 10 Jahren erfolgreich ein Floristik- und Dekorationsgeschäft in Spandau. Da ich von Geburt an gehörlos bin, brauche ich für meine selbstständige Arbeit Kommunikations- und Arbeitsassistent*innen für mein Geschäft.

Deine Aufgabenbereiche sind jeden Tag unterschiedlich. Hauptsächlich wird Unterstützung bei Telefonaten, Kunden- und Lieferantengesprächen benötigt. Aber auch Korrekturen, das Schreiben von E-Mails, sowie das Aktualisieren der Texte meiner Webseite gehören zu den alltäglichen Aufgaben.

Was du mitbringst:

–  Kenntnisse in der Deutschen Gebärdensprache

–  Du arbeitest auf Honorarbasis und schreibst selbstständig deine Rechnungen

–  Verkaufserfahrung und einen guten Umgang mit Kund*innen

Was wir bieten:

–  Praxisnahe Arbeit mit Gebärdensprache

–  Flexible Wochenstundenanzahl

–  Der aktuelle Stundenlohn liegt bei 20,00 €/h für Kommunikationsassistenzen

und 16,00 €/h für die Arbeit als Arbeitsassistenz

Du findest mich unter www.mk-floristik.de, sowie in der Segefelder Straße 62, 13583 Berlin oder schreibe mir eine Mail an: epost@mk-floristik.de

Ich freue mich auf ein Kennenlernen in meinem Geschäft und auf neue Assistenzkräfte.

Marcus Klinke

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Noch bis zum 17. Januar 2022 zeigt die Berlinische Galerie Arbeiten des Schweizer Künstlers Ferdinand Hodler (1853–1918). Bereits zu Lebzeiten fand das Werk des Schweizer Malers, der den Symbolismus mitgeprägt hat, international große Beachtung. Was heute kaum noch bekannt ist: Hodlers Weg zum Ruhm führte über Berlin. Die Ausstellung „Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne“ zeigt rund 50 Gemälde des Künstlers, darunter 30 aus dem Kunstmuseum Bern, das Kooperationspartner der Schau ist. Hinzu kommen weitere Werke von Künstler*innen der Berliner Secession, die mit Hodler zusammen in Berlin ausgestellt haben, wie Lovis Corinth, Walter Leistikow, Hans Thoma und Julie Wolfthorn.

Verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck! Tickets sind vor Ort oder online erhältlich. Beachten Sie unsere Hygienebestimmungen.

Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne
Virtueller Rundgang mit DGS und UT
Mit Stefanie Heckmann und Janina Nentwig, Kurator*innen der Ausstellung, und Thomas Köhler, Direktor der Berlinischen Galerie
https://berlinischegalerie.de/beitrag/virtueller-rundgang-mit-dgs-und-ut-ferdinand-hodler-und-die-berliner-moderne/

Wochenendführung mit DGS
7.11.2021, 15–16 Uhr, Eintritt frei, Anmeldung am Veranstaltungstag vor Ort
https://berlinischegalerie.de/veranstaltung/wochenendfuehrung-mit-dgs-4/100839/

Weiterführende Informationen zur Berlinischen Galerie und unseren Angeboten in/ mit DGS finden Sie auf der Website.

Gebärdensprache und Journalismus

Gespräch mit Iris Meinhardt, Melissa Wessel + Wille Felix Zante
Im Rahmen von „Mehr als Çevirmek: Sprachen verkehren“
Do., 04. Nov. / 19 Uhr / Stadtbibliothek

Stadtbibliothek
Dalbergsaal im Dalberghaus
N3, 4

Eintritt: 5 €; Kartenvorverkauf und Reservierung über die Zentralbibliothek im Stadthaus N1: Telefon: 0621 293-8935 oder per Mail: stadtbibliothek.zentralbibliothek@mannheim.de

Die Hegemonie der deutschen Lautsprache im Journalismus anknacksen: In Deutschland werden eine Vielzahl an Sprachen genutzt – eine davon ist die Deutsche Gebärdensprache (DGS). Eine wichtige Sprache für gehörlose Menschen, denen meistens die Untertitel nicht ausreichen und die kaum repräsentiert werden. Denn im Journalismus währt die DGS bislang als Sprache und als Thema nur als ein Nischenprodukt. Was also brauchen hörbehinderte Menschen für einen Journalismus? Finden gehörlose Menschen und ihre Themen in Mainstream-Medien statt? Und wie können taube Personen im Journalismus arbeiten?

Dazu wird die taube Journalistin Iris Meinhardt mit den beiden Gäst_innen, Melissa Wessel, Journalistin und Redakteurin bei Hand drauf, bei der Deutschen Gehörlosenzeitung und See Hear (BBC), sowie Wille Felix Zante, Pressesprecher des Deutschen Gehörlosen-Bundes, im Podium diskutieren. Für die hörenden Zuschauer_innen sind Dolmetscher_innen dabei.

Iris Meinhardt arbeitet als Autorin, Host und Moderatorin u.a. bei Hand drauf, Sehen statt Hören und BR24. Ihre ersten journalistischen Erfahrungen sammelte sie bereits während des Politikstudiums, anschließend erlernte sie das journalistische Know-How in einem trimedialen Volontariat beim Bayerischen Rundfunk. Zum Tag der Gebärdensprache 2021 war sie als Kommentatorin bei der Tagesschau zu sehen.

Melissa Wessel ist von England aus als freiberufliche Journalistin u.a. für die Deutsche Gehörlosenzeitung tätig. Außerdem arbeitet sie für Hand drauf, den Instagram-Kanal für die Deaf Community in Deutschland von funk. In Großbritannien arbeitete sie zwei Jahre für das BBC Format See Hear. Sie wünscht sich, dass die (Deutsche) Gebärdensprache irgendwann als selbstverständlich angesehen wird.

Wille Felix Zante ist beim Deutschen Gehörlosen-Bund e.V. als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit angestellt. Als freier Journalist hat er unter anderem für die Deutsche Gehörlosenzeitung geschrieben und gibt außerdem Sensibilisierungsworkshops zu Gehörlosigkeit, Gebärdensprachen und Barrierefreiheit.

Das Podium wird aufgezeichnet und nach der Untertitelung auf dem YouTube-Kanal des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft online gestellt.

Theater in Oberhausen

Folgende Angebote für Gehörlose sind dieses Mal im Programm:

Dance your Way
Tanzworkshop für 10- bis 14-Jährige Nicht-Hörende und Hörende mit Thomas Kunfira und Dodzi Dougban
Termine: 11. bis 15. Oktober 2021, jeweils von 9 bis 14 Uhr

Silent Poetry Session #3
für Gehörlose und Hörende, die die Deutsche Gebärdensprache fortgeschritten beherrschen. In diesem zweitägigen Workshop macht ihr mit Rafael-Evitan Grombelka eure eigene Poetry.
Termine: 19. und 20. Februar 2022 jeweils von 11 bis 16 Uhr Workshop
20. Februar 2022 um 18 Uhr Silent Poetry Session #3

Weiterhin sind 2022 geplant:

Theatervorstellungen mit Gebärdensprachdolmetscher:in
Sonntags Nachmittagsvorstellung von Peter Pan von James Mathew Barrie ab 6 Jahre
Abendvorstellung von Nebraska von Wolfram Höll, dieses ist auch verfügbar als Stream mit Begleitung durch Gebärdensprach-Dolmetscher*innen.